Welche Vorteile bietet mir der LVM auf einen Notebook mit nur einer Festplatte?
- Posted by bluelupo am 15.06.2010
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Da ich nun schon länger den Logical Volume Manager (LVM) intensiv nutze, möchte mal ein paar Vorzüge für seinen Einsatz auch auf Notebooks darlegen. Die wichtigsten Vorteile die der LVM bietet sind eine
- sparsame Einteilung der Festplatten-Ressource
- sehr flexible Handhabung des Plattenplatzes, keine starren Partition mehr
- Sicherung aller Daten, auch die Systemdaten, im laufenden Betrieb
Fortsetzung:
Wie plant man ein System mit LVM auf einen Notebook?
Hier eine beispielhafte Einteilung wie ich sie immer wieder einsetze auf meinen Systemen.
3 Gbyte für Root-Volume
2 Gbyte für Swap-Volume
3 Gbyte für VAR-Volume
5 Gbyte für das USR-Volume
2 Gbyte für das OPT-Volume
1 Gbyte für das TMP-Volume
10 Gbyte für das HOME-Volume
X Gbyte für das DATA-Volume
oder ein vereinfachtes Szenario mit nur vier Logical Volumes.
15 Gbyte für System-Volume
2 Gbyte für Swap-Volume
10 Gbyte für das HOME-Volume
X Gbyte für das DATA-Volume
Oben genannte LV's sind alle innerhalb der einzigen Partition einer Festplatte angelegt (z.B. sda1). Es gibt keinen weiteren Partitionen mehr auf der Disk, wenn die Linuxdistribution GRUB2 als Bootmanager nutzt. Der Vorläufer von GRUB2 konnte noch nicht von einem LV booten, deshalb ist in diesen Fall eine zweite kleine Partition (z.B. sda2) mit ca. 200 Mbyte anzulegen und unter /boot einzuhängen.
Was hat dies nun für einen Vorteil mit mind. 3 Dateisystemen zu arbeiten?
- schneller und zeitsparender 1:1 Backup der LV's mit Hilfe des LVM Snapshotverfahrens im laufenden Betrieb
- Backup kann mit einen einfachen Shellscript automatisiert werden und per Cronjob ausgeführt werden
- im Falle eines Datenverlustet eines oder mehrerer LV's kann man die Backups mit einen einfachen Befehl von einem Livesystem zurückspielen
- schnelle Vergrößerung oder Verkleinerung eines Dateisystems möglich
- jede große Linuxdistribution bietet eine Installation des LVM bei der Neuinstallation an
- die Installation des LVM beschränkt sich auf wenige Angaben
- Physical Volume (PV) das unter Kontrolle des LVM soll (z.B. /dev/sda1)
- Name der Volumegruppe (VG)
- Namen der einzelnen Logical Volumes (LV), deren Anfangsgröße und Einhängepunkt (z.B. /home)
- die weitere Installation der jeweiligen Distribution erfolgt wie gewohnt









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