Vorstellung des Dateisystems ZFS (#1)
- Posted by bluelupo am 03.06.2010
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ZFS, ehemals von SUN jetzt ORACLE entwickelt, ist ein mächtiges Dateisystem das auch unter Linux seit geraumer Zeit verfügbar ist. Hier im Blog werde ich in loser Folge immer wieder Beiträge zu diesen Dateisystem vorstellen. Im ersten Teil geht es um ein wenig um die Historie und Grundlagen zu ZFS.
ZFS wurde ursprünglich für SOLARIS 10 entwickelt, später kamen Versionen für OpenSolaris, FreeBSD, MacOS X und Linux dazu. Leider steht ZFS nicht unter GNU/GPL-Lizenz sondern nur unter der CCDL. Deshalb wird auch zur Zeit ZFS nicht offiziell in den Linuxkernel integriert. Nichts desto trotz konnte mit Hilfe von fuse ZFS in den Userspace integiert werden.
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4 Kommentare
beim Stöbern im Internet wegen ZFS bin ich diese Seite hier gestoßen.
Zum Thema ZFS in Fuse möchte ich nur mitteilen, dass diese Konstellation für den produktiven Einsatz absolut ungeeignet ist, da es viel zu instabil ist. Schade, da ZFS wirklich ein Sahnestück ist. Wir haben es in der Firma auf einem Solaris-Rechner, der für unsere RedHat-Server File-Server spielt. Tolle Sache das.
du hast schon Recht mit den produktiven Einsatz. Ich kenne ZFS auch nur von unseren Solarisrechnern in der Firma und dort läuft es hervorragend. Allein schon die Tatsache das es einen LVM eingebaut hat finde ich genial. Ganz schweigen von der Onlinekompression die eich jederzeit aktivieren bzw. deaktivieren kann. Vielleicht ändert sich unter der Aufsicht von ORACLE bzgl. der Lizenz zu ZFS noch etwas zum positiven.
Wozu muß sich die Lizenz ändern? Man investiert seitens der Linux-Gemeinde viel Energie in die Entwicklung eines Dateisystems, das die gleichen Features bietet wie ZFS aber dazu inkompatibel ist. Wozu?
Diese Energie in die Stabilität von FUSE investiert und das Lizenz-Problem wäre für immer gelöst.
ZFS steht nicht unter der GNU/GPL-Lizenz sondern nur unter der CCDL-Lizenz, d.h. es sind wahrscheinlich irgendwelche propietäre Codeteile enthalten. Wenn ZFS mit einer GNUGPL ausgestattet wäre könnten die Entwickler das Dateisystem in den Linuxkernel integrieren und somit bräuchte man FUSE überhaupt nicht mehr.
Ich meine wenn es schon ein sehr gutes Dateisystem wie ZFS gibt, wieso das Rad dann zweimal erfinden?
Grüße
Michael









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